Biografie
Geboren: 29. September 1969 / Biel (Schweiz)
Erster Auftritt: 1984
Die Presse betitelt ihn als: King of Boogie
1977 entdeckt Nico seine Vorliebe zum Klavierspiel. Bereits sechs Jahre später gibt er sein erstes Konzert, und seit 1989 ist er als Profipianist und -Sänger international unterwegs (jährlich rund 100 Auftritte) u.a. in Santo Domingo (Dom. Rep.), Almaty (Kasachstan), Olympiade in Athen (Griechenland)...

1995 gewinnt er den "Prix Walo" (Schweizer Show-Preis) in der Sparte "Special Act".

1996 erhält er den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde mit dem schnellsten Boogie Woogie (Nico's Highspeed Boogie). Zehn CD's, eine DVD und eine LP dokumentieren sein Schaffen (Stand: 2010).

Boogie Woogie Power – Rock’n’Roll Show – Blues Feeling

Alles begann 1977, als Nico Brina im zarten Alter von acht Jahren bei seinen Nachbarn ein Klavier entdeckte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und gleichzeitig eine Liebe, die bis heute ungebrochen ist. Mit bedingungsloser Hingabe und grenzenloser Leidenschaft eignete sich Nico über Jahre hinweg ein einzigartiges Können an, welches geprägt ist von rasend schnellen Boogie Woogie-Rhythmen, schwindelerregenden Bassläufen, kunstvoll perlenden Melodielinien und spektakulären, mit Händen und sogar den Füssen gespielten Akkorden und Tonlawinen. Am Anfang standen der Rock’n’Roll von Elvis Presley und die Klassiker der großen Boogie Woogie-Meister Amerikas. Doch sehr bald entwickelte Nico Brina einen eigenen, unverwechselbaren Stil, der ihn bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte. Ob im kleinen Club, dem großen Konzertsaal, auf dem Hochsee-Kreuzfahrtschiff, der Karibik, in Dubai oder Kasachstan: Nico Brinas Musik wird überall mit Begeisterung aufgenommen. 

B.B. King, Elvis Presley, Ray Charles, Oscar Peterson, Louis Jordan: Die großen Namen der Rock’n’Roll-, Blues- und Jazzgeschichte haben Nico Brina geprägt und inspiriert. Dennoch hat er nie versucht, jemanden nachzuahmen oder gar zu kopieren. Der eigene Stil und die Entwicklung unverwechselbarer Techniken standen immer im Vordergrund. Dazu gehörte auch ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde, als Brina mit dem schnellsten Boogie Woogie der Welt – 608 Anschläge pro Minute mit der linken Hand – einen neuen Rekord aufstellte, die eigenwillige Kombination von fetzigen Boogie Woogie-Rhythmen und populären  Schweizer Volksliedern, oder auch Auftritte und Tourneen mit dem bekannten Stepptänzer und Jongleur Lukas Weiss.

Nico Brina ist mit dem Rock’n’Roll aufgewachsen. Den Blues hat er etwas später entdeckt. Bis heute liegt ihm die Verschmelzung dieser beiden Musikstile, dieser beiden Lebensstile, zutiefst am Herzen. «Ohne Blues kein Boogie», weiß der Pianist. «Manchmal geht es mehr in die eine, manchmal mehr in die andere Richtung. Aber meine Kraft, meine Dynamik und meine Spielfreude wurzelt in der Kombination von beiden.» 

Der Faszination der virtuosen Rhythmus- und Tonlawinen Nico Brinas kann sich kaum jemand entziehen. Fast scheint es, als seien die Gesetze von körperlicher Schwerkraft und technischer Spielbarkeit außer Kraft gesetzt. Und doch: Erst durch die Seele, den „Soul“, beginnt die Musik richtig zu leben. Nico Brinas Spielfreude, diese grenzenlose Lust, mit der Musik zu verschmelzen, eins zu werden, und gleichzeitig den Zuhörern Freude zu bereiten, ist auch nach mehr als zwanzig Jahren professioneller Bühnenpräsenz ungebrochen.